2. Internationales Treffen der Offenen Jugendarbeit in Bregenz (Vorarlberg, A)
Integrationsarbeit in der Offenen Jugendarbeit
Kernaussage beim Fachseminar "Interkulturell", das vom 10. 05. – 12. 05.2004 in Bregenz stattgefunden hat, war:Integration muss gelebt werden.
Sie muss von allen Beteiligten, von den "Aborigines" (Einheimischen) und von den "Fremden" (Ausheimischen, zu Integrierenden) erlebt werden. Es kann sein, dass dabei herauskommt, dass ein "Miteinander" zuallererst ein "Nebeneinander" sein muss. So lässt sich Integration, wie sie in den rein für türkische / albanische Jugendliche bereitgestellten Strukturen in Dornbirn / Feldkirch / Bregenz verstanden wird, langsam einleiten. In der Fachtagung in Bregenz wurden diese Modelle von Integration vorgestellt und in den Referaten und Workshops konnten die Teilnehmer auch erfahren, dass dieses "Nebeneinander" in der Integrationspolitik ganz bewusst eingesetzt wird, um ein "miteinander" zu ermöglichen, damit sich ein "Miteinander" entwickeln kann. Kernaufgabe der offenen Jugendarbeit ist es auch im Rahmen von Integrationsbemühungen zuerst einmal "offene Räume" zu schaffen, in welchen sich Jugendliche treffen, gesellschaftlich entwickeln können, in Bezug zu ihrer "Heimatkultur" treten können. Dies ist die Voraussetzung, um eine "andere" Kultur annehmen zu können.


