Offene Jugendarbeit in Südtirol und die Integration von ausländischen Jugendlichen
Ergebnisse des Gespräches zwischen Nadja Schuster (Landesamt für Senioren und Sozialsprengel, seit 10 Jahren Referentin für die Bereiche Einwanderung, Flüchtlinge und Nomaden) und der Plattform der hauptamtlichen Mitarbeiter der Jugendtreffs und –Zentren Südtirols:
Am Donnerstag 12.02.2004 trafen sich die hauptamtlichen Mitarbeiter der Jugendtreffs und –Zentren Südtirols zur Plattform der offenen Jugendarbeit im Jugendtreff Jump in Eppan.
Die Plattform steht seit einigen Jahren als informelles Treffen den Mitarbeitern der offenen Jugendarbeit zum Erfahrungsaustausch zur Verfügung. Das Impulsreferat wurde von Nadja Schuster vom Landesamt für Senioren und Sozialsprengel, jahrelange Referentin für Integrationsfragen geführt.
Sie wies besonders auf die bevorstehende Aufgabe bzw. Herausforderung in der offenen Jugendarbeit in Südtirol hin, sich verstärkt auch mit Integration von ausländischen Jugendlichen auseinanderzusetzen. In der Nachbarprovinz Trient und dem Land Tirol beschäftigt man sich in der offenen Jugendarbeit schon seit Jahren mit der Frage nach interkulturellen Ansätzen in der Jugendarbeit. Auch in Südtirol werden vor allem in den Städten und Gemeinden, wo verstärkt ausländische Jugendliche ansässig sind und zur Schule gehen, Integrationsprojekte entwickelt und durchgeführt. Die Träger der Projekte sind bisher vor allem lokale Netzwerke bestehend aus Schulen und Sozialsprengel (leider noch nicht viele Jugendkulturzentren bzw. nur italienische Jugendzentren/treffpunkte), letztere wären vor allem deshalb wichtig, weil sie einen sehr niederschwelligen Zugang für Jugendliche darstellen.
Um diese Aufgabe erfolgreich bewältigen zu können muss natürlich auch die Möglichkeit der Weiterbildung für hauptamtliche und ehrenamtliche Mitarbeiter im Bereich interkulturelle Kompetenz angeboten werden.





