Newsletter 04/2007 Juni
Ein herzliches Willkommen an alle! In dieser Newsletter des n.e.t.z. bekommt ihr einen Überblick über die anstehenden Termine, Angebote und Arbeitsprojekte, an denen das n.e.t.z. beteiligt ist.INHALTE
| Termine und Veranstaltungen
13. 06.07 Abschlusstreffen zum 4. Schritt im ENTWICKLUNGSPROZESS Zukunft Jugendarbeit
27.08. - 31.08.07 VIVIcini – Südtirols 1. Interkulturelles Jugendcamp
| Informationen
Siae Enpals
Arbeitssicherheit - Maßnahmen zur Einhaltung der Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz
Lohnbuchhaltung Kaufleuteverband
Vorstellung OJA! in den Bezirksmedien/Gemeinden
Entwicklungsprozess Zukunft Jugendarbeit
Vorbereitung der nächsten interethnischen Plattform
Stundenerfassungsprogramm
Praxisleitfaden für Mobile Jugendarbeit – Schweiz
Stellenausschreibungen
Neuigkeiten auf der n.e.t.z.-Homepage
ZUR NEWSLETTER
Einmal im Monat schickt das n.e.t.z. eine Newsletter an alle Einrichtungen der Offenen Jugendarbeit. Möchte jemand den Dienst nutzen, um seine
Veranstaltungen und Termine bekannt zu geben, bitte schickt einfach eine E-Mail an info@netz.bz.it. Um sich
vom Newsletter abzumelden, bitte dieselbe Mailadresse benutzen.
TERMINE UND VERANSTALTUNGEN
Abschlusstreffen zum 4. Schritt im ENTWICKLUNGSPROZESS Zukunft Jugendarbeit
Am 13.06.07 findet im Jukas das Abschlusstreffen zum 4. Schritt im ENTWICKLUNGSPROZESS Zukunft Jugendarbeit statt. Dabei wird das Endprodukt zum Thema „Standards“ in der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit Südtirols ausgearbeitet, außerdem wird das weitere Procedere für den 5. und letzten Schritt festgelegt.
Die Neuigkeiten zum Prozess werden laufend auf http://www.netz.bz.it/database.php?oid=134 aktualisiert.
VIVIcini – Südtirols erstes interkulturelles Jugendcamp
Workshops rund um das Thema Interkulturalität, Trommel- und Tanzkurse, Theater und vieles mehr erwartet Jugendliche verschiedener Muttersprachen und Kulturen zwischen 16 und 20 Jahren beim ersten interkulturellen Jugendcamp VIVIcini vom 27. bis 31. August 2007 im Haus der Solidarität in Brixen. Bei gemeinsamen Aktitiväten bekommt ihr die Gelegenheit, euch näher kennen zu lernen, Verschiedenheiten und Gemeinsamkeiten zu entdecken und zu lernen, euch damit auseinander zu setzen.
Die Gestaltung eines Theaterstückes, in dem es nicht so sehr um Worte geht als um die Sprache des Körpers, ist nur eine der vielen Aktivitäten, an denen ihr beim interkulturellen Jugendcamp teilnehmen könnt. Auf dem Programm stehen unter anderem Skulpturgestaltung mit Pappmachè, ein Vollmond-Picknick am See, ein afrikanischer Tanzkurs und ein Trommelkurs. In mehreren Workshops setzt ihr euch mit Kommunikation zwischen verschiedenen Kulturen, Rassismus und Konfliktbewältigung auseinander. Alle Workshops werden zweisprachig, italienisch und deutsch, gehalten.
Das erste interkulturelle Jugendcamp in Südtirol wird von youngCaritas, OEW und dem Verein Volontarius organisiert.
Für nähere Informationen und Anmeldungen wendet euch bitte an youngCaritas unter der Tel. 0471 304 333 oder via E-Mail: youngcaritas@caritas.bz.it. Anmeldeschluss ist der 25. Juni 2007. Alle TeilnehmerInnen werden um einen Kostenbeitrag von 45 Euro für Unterkunft und Verpflegung gebeten.
Info: http://www.oew.org/de/veranstaltungenartikel.php?id=827
Fortbildungsangebote für die Offene Jugendarbeit
Das Programm des JUKAS gibt es hier http://bildungshaus.jukas.net/cs.asp?st=106.
INFORMATIONEN
Siae Enpals
Im Rundschreiben der Enpals Nr. 6 vom 20.04.2007 wurde eine rechtsgültige Interpretation des Finanzgesetzes 2007, Artikel 188 veröffentlicht, welche allerdings wieder zu Verwirrung geführt hat (laut dieser Interpretation gilt die Enpals Befreiung nur für Gruppen, welche folkloristische oder traditionelle Musik spielen und!! zu einer der Enpals Befreiten Gruppe gehören, d.h. Studenten; Verdienst mit Musik unter 5000€ im Jahr...). Roland hatte dazu Ende Mai ein Gespräch mit Herrn Cattani von der SIAE Stelle in Bozen, bei welchem folgendes geklärt werden konnte:
Man muss grundsätzlich unterscheiden zwischen kommerziellem Anbieter und Vereine ohne Gewinnabsichten. Erstere werden sich hier streng an die obgenannten Vorgaben halten müssen, die Jugendtreffs und -Zentren haben bereits seit dem Rundschreiben Nr. 21 von 2003, Absatz 4 die Möglichkeit eine sog. Certificato di agibilità gratuita für Veranstaltungen zu erlangen (kann bei der jeweiligen SIAE-Stelle beantragt werden). Diese sog. Eigenerklärung in welcher darauf hingewiesen wird, dass der Musiker einer Enpals befreiten Kategorie angehört genügt in den meisten Fällen. Im Klartext heisst das für die Jugendzentren:
Für inländische Gruppen (Verdienst für Musik niederiger als 5.000€ pro Jahr) genügt die Eigenerklärung und Fotokopie des Ausweises eines jeden Bandmitglieds (Vorlage auf der Hompage des n.e.t.z.) http://www.netz.bz.it/download/acc/extXcuOmb.doc.
Für ausländische Gruppen ist das E101 nach wie vor im Original Pflicht.
Bei der Abrechnung kann man sich auf das Rundschreiben Nr. 21 von 2003 berufen, das ebenfalls auf der Homepage des ne.t.z. unter http://www.netz.bz.it/database.php?oid=148 zu finden ist.
Arbeitssicherheit - Maßnahmen zur Einhaltung der Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz (DL 626/94).
Laut DL 626/94 ist jeder Arbeitgeber verpflichtet, spätestens 3 Monate nach Einstellung eines Arbeitnehmers, ein Maßnahmenpaket zur Sicherheit am Arbeitsplatz abgewickelt zu haben – bei Nichteinhaltung drohen Strafen bis zu 4.000€. Hier greift keine Versicherung mehr und die Hauptschuld trägt der/die Vorsitzende, da/sie er für die Einhaltung dieser Maßnahmen sorgen müsste!! Wenn also der Arbeitgeber das Hauptdokument zur Arbeitssicherheit nicht vorweisen kann, können im Fall einer Kontrolle Strafen bis zu 4.000€ drohen. Bei der letzten Plattform vom 17.05.07 wurde beschlossen, das Thema bei der ersten Plattform im Herbst 2007 aufzugreifen und einen externen Berater dazu einzuladen. Lechner Manfred, zuständig für Koodinierung der „externen Berater“ auf Landesebene wird bei der Plattform am 25.09.07 über Möglichkeiten, Kosten und Durchführung referieren. Die Möglichkeit der Abwicklung über externe Berater ist für einzelne Betriebe mit Kosten von bis zu 1.000€ verbunden. Wenn sich über 10 Jugendzentren zusammenschließen würden, wäre eine Pauschale von ca. 350€ pro Zentrum möglich, der größte Aufwand (Risikobericht) gilt für das erste Jahr, danach kann der Bericht nur aktualisiert werden. Es gäbe auch die Möglichkeit, alles über die Gemeinde abzuwickeln. Jede Gemeinde muss eine Fachkraft in diesem Bereich beschäftigen, die für die Abhaltung dieser „Kurse“ für die Gemeindebediensteten zuständig ist. Inwieweit dies in der Realität durchführbar ist bleibt fraglich und vom jeweiligen Zentrum/Treff bis zum Herbst abzuklären.
Das Gesetzesvertretende Dekret zur Arbeitssicherheit kann unter http://www.netz.bz.it/database.php?oid=159 abgerufen werden.
Lohnbuchhaltung Kaufleute Verband
Es freut uns mitteilen zu können, dass bisher mindestens 12 Personen am Angebot des KLV teilnehmen werden. D.h. dass die beteiligten Zentren den günstigen Tarif zu ca. 290€ (pro Lohnstreifen im Jahr) wahrnehmen können und ab 01.01.08 zum KLV wechseln können. Bezüglich Mitgliedsbeitrag (der Mitgliedsbeitrag für einen Betrieb beträgt normalerweise 240€) wurde uns bereits zugesichert, dass für alle Beteiligten zusammen eine Pauschale von insg. 240€ jährlich anfällt. Die Mitgliedschaft und diesbezüglichen Beiträge würden über das n.e.t.z. erfolgen, die entstehenden Kosten müssen von den Mitgliedern an uns rückvergütet werden. Die Datenübermittlung muss spätestens Ende Oktober erfolgen, bis dahin haben Interessierte noch Zeit, das Angebot des KLV wahrzunehmen. Infos unter http://www.netz.bz.it/database.php?oid=153 oder bei bei elmarniederbrunner@netz.bz.it
Vorstellung OJA! Dokument in den jeweiligen Bezirksmedien/Gemeinden
Wie ihr wisst, haben neben den diversen Jugendeinrichtungen, Fachstellen und Sozialsprengel auch alle JugendreferentInnen der Gemeinden ein OJA-Dokument erhalten; in einem Begleitschreiben haben wir auf unsere Bereitschaft zur Präsentation des Dokumentes bzw. der Offenen Jugendarbeit hingewiesen. Wir haben das Dokument in einigen Jugendtreffs vorgestellt, aber bis jetzt noch keine verbindliche Rückmeldungen von den Gemeinden erhalten. Wir glauben, dass eine Präsentatation in der Gemeinde von Vorteil wäre und eine gute Lobbyarbeit für das jeweilige Zentrum leisten könnte. Meldet euch bei Interesse einfach beim n.e.t.z.
Das OJA! Dokument wird im Juni in den jeweiligen Bezirksmedien des Landes vorgestellt werden. Im Artikel wird darauf verwiesen, dass die Dokumente in den jeweiligen Jugendtreffs bzw. -Zentren bezogen werden können. Wir haben mittlerweile alle 600 Exemplaren „verteilt“ und werden weitere 200 Exemplare drucken. Sollte jemand noch Exemplare benötigen bitte beim n.e.t.z. melden..
ENTWICKLUNGSPROZESS ZUKUNFT JUGENDARBEIT
Am 31.05.07 fand im Jugendzentrum Papperlapapp ein Treffen einer Arbeitsgruppe von JugendarbeiterInnen zum Thema "Standards" im Rahmen vom Entwicklungsprozess Zukunft Jugendarbeit statt. Beim Treffen wurden die Standards in der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit Südtirols diskutiert, um die Ergebnisse wieder in den Prozess einfliessen zu lassen. Infos zum Prozess unter http://www.netz.bz.it/database.php?oid=134
Vorbereitung der nächsten interethnischen Plattform
Am 22.05.07 fand ein Vorbereitungstreffen statt, an welchem Dario Volani (Coordinamento Realtá Giovanili), Elmar, Patrick (Fly, Leifers) und Carmelo (NoLogo, Leifers) teilnahmen. Das Ergebnisprotokoll des Treffens ist auf n.e.t.z.-Homepage unter http://www.netz.bz.it/database.php?oid=157 zu finden. Terminvorschlag für die interethnische Plattform im Herbst: 25.10.2007 von 09.00 – 12.30 Uhr.
Stundenerfassungsprogramm
Die Erklärungen gegenüber der Gemeinde, was wir genau ein Jugendzentrum macht, werden immer mühseliger. Vor allem Gemeinderäte tun sich schwer nach zu vollziehen, was in einem Jugend- und Kulturzentrum passiert. Im Hinblick auf evtl. Streichungen von Leistungen aufgrund von Beitragskürzungen ließ Natalie Schmid von ihrem Computertechniker ein Programm nach ihren Vorstellungen entwickeln. Inzwischen gibt es eine 4. Version. Das Programm bietet somit eine generelle Übersicht und eine Möglichkeit der Zeitersparnis, das Aggregat sieht diese Zeiterfassung als weiterer Schritt Richtung Qualitätssicherung.
Wie bei der Plattform angekündigt, wurde das Zeiterfassungsprogramm mitsamt Infos zur Ausgangslage und Handhabung an die Geschäftsführer/innen der jeweiligen Jugendtreff und -Zentren verschickt. Das Aggregat würde das Programm anderen Zentren für einen Unkostenbeitrag von insgesamt € 300,- (für die beteiligten Einrichtungen zusammen) zur Verfügung stellen. Wir bitten euch deshalb, bei Interesse am Programm eine Rückmeldung ans n.e.t.z. zu schicken, damit wir einen Überblick über die beteiligten Zentren erhalten und die Kosten von 300€ aufteilen können. Rückmeldungen bis zum 30.07.07 an elmarniederbrunner@netz.bz.it
Praxisleitfaden für Mobile Jugendarbeit - Schweiz
Mobile Jugendarbeit ist eine Methode im Trend. Aber worauf muss man achten, wenn man eine mobile Jugendarbeit starten will? Eine Fachgruppe der JARL Luzern hat einen höchst aktuellen Praxisleitfaden für Jugendarbeitende und EntscheidungsträgerInnen erstellt. Er klärt das Verständnis von mobiler Jugendarbeit, zeigt auf welche Rahmenbedingungen bedacht werden müssen, und was mobile Jugendarbeit bewirken kann. Der Leitfaden kann unter http://www.netz.bz.it/15d310.html herunterladen werden.
Stellenausschreibungen
Bunker Bozen: Teilzeitkraft (20h), vorzugsweise weiblich, ab September gesucht; Infos bei info@bunkertreff.com
Jugendtreff Partschins: Teilzeitkraft (20h), vorzugsweise weiblich, ab September gesucht, Infos bei der Präsidentin des Jugendtreffs Tappeiner Evelyn (evelyn.tappeiner@rolmail.net)
n.e.t.z.: Das n.e.t.z. sucht ab September eine/n Projektmitarbeiter/in in Vollzeit, Interessierte bitte bei info@netz.bz.it melden
Neuigkeiten auf der n.e.t.z.-Homepage
Die Homepage wurde wieder um einige Vorlagen erweitert, alle Service-Angebote des n.e.t.z. sind dort komplett abrufbar. Schaut einfach mal unter http://www.netz.bz.it nach.
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