OJA in Südtirol

Professionelle Arbeit mit jungen Menschen


„Offene Jugendarbeit (OJA) steht für professionelle Arbeit mit jungen Menschen. Sie nimmt Jugendliche und junge Erwachsene an, wie sie sind und orientiert sich an ihren Lebenswelten, Interessen und Bedürfnissen. Offen sein in der OJA bedeutet, Menschen unterschiedlichster Gruppierungen, Szenen und Kulturen unvoreingenommen, verständnisvoll und reflektiert zu begegnen.

Die Handlungsräume der Offenen Jugendarbeit sind dort, wo sich junge Menschen begegnen: in Jugendräumen, Jugendtreffs, Jugendzentren, an jugendkulturellen Plätzen, mobilen Standpunkten, im öffentlichen und virtuellen Raum.“ OJA-Handbuch

Geschichte der OJA bis 1999

  1. erste Initiativen

    Menschen schließen sich zu offenen Gruppen zusammen (z.B. Jugendkollektiv Lana, Südtiroler Kulturzentrum).

    1970
  2. erste Jugendbewegungen

    Offene Gruppierungen besetzen öffentliche Gebäude (Ex-Monopolgebäude 1979, des weiteren stehen das Jugendzentrum Latsch, die "Admirals" von Tramin, die "Bude" in Bozen, die "Alte Turnhalle" in Bruneck, die Jugendlichen vom "Mäuerchen" in Meran stellvertretend für Jugendbewegungen Ende der 70er).

    1979
  3. erste Treffpunkte

    Offene Jugendtreffpunkte entstehen.

    1980
  4. 1. Landesgesetz zur Jugendförderung

    Die Zahl der Jugendtreffs und -zentren wächst. Anstellungen beruflicher Mitarbeiter*innen folgen.

    1983
  5. erste Netzwerktreffen und Standortbestimmung

    Erste landesweite Netzwerktreffen werden organisiert. Das Dokument „Standortbestimmung der Offenen Jugendarbeit Südtirols“ wird verfasst und gilt als erstes Grundlagenpapier der OJA in Südtirol.

    1995
  6. Jugendförderungsprogramm

    Das Jugendförderungsprogramm der deutschen und ladinischen Sprachgruppe in Südtirol tritt in Kraft.

    1999

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