Termine & Kurse

Mi, 15/04/2026
09:00 bis 17:30
Weiterbildungs-Tipp

Vom Reiz zur Radikalisierung

Extremismus im Jugendkontext erkennen & verstehen

Ob in Musik, Memes, Chatgruppen oder Kleidungsstilen – extremistische Inhalte finden längst Wege in den Alltag junger Menschen. Dieses Seminar beschäftigt sich mit den wichtigsten Grundlagen zu politischen und religiösen Extremismen und geht der Frage nach, warum junge Menschen die Nähe zu extremen Ideologien suchen.

Inhalte:
• Definitionen, Merkmale, Rekrutierungsstrategien sowie extremistische Ausdrucksformen in Jugendkulturen
• Was bringt Menschen zum Extremismus und was hält sie dort?
• Welche Rolle spielen dabei Identität, das Bedürfnis nach Zugehörigkeit und die Suche nach Sinn?
• Pädagogische Praxis und ihre Grenzen im Umgang mit betroffenen Jugendlichen anhand von Fallbeispielen

Ziel ist die Sensibilisierung für verschiedene Formen von Extremismus, die Vermittlung eines vertieften Verständnisses für Radikalisierungsprozesse junger Menschen sowie die Stärkung eines alltagsnahen Umgangs mit extremistischen Äußerungen und Haltungen.

Zielgruppe:
Empfohlen für Teilnehmer*innen der Bildungsreise „Demokratiebildung baut Brücken“ im Mai 2026;

Mitarbeiter*innen der Jugend- und Sozialarbeit, Erzieher*innen, (Sozial)Pädagog*innen, Sozialassistent*innen, Lehrpersonen und weitere Multiplikator*innen aus pädagogischen und sozialen Berufen, Eltern und Interessierte

Teilnehmerzahl:
8 - 20

Ort:
Bildungshaus Jukas, Brixen

Zeit:
Mittwoch, 15. April 26, 9.00 – 12.30 und 14.00 – 17.30 Uhr

Beitrag:
150,00 € inkl. 22% Mwst.
75,00 € für Teilnehmer*innen der Bildungsreise in die Schweiz

Referent*in:
Simon Klingseis, BA BA MSc., Innsbruck. Teamleitung für die SCHUSO – Schulsozialarbeit Tirol, Master in Politische Bildung, Bachelor in Soziale Arbeit und Politikwissenschaften, Referent des Workshops „preVent – Fanatisierung und Extremismusprävention“

Lukas Schwienbacher, Bildungs- und Erziehungswissenschaftler, Suchtberater, Mediator und Konfliktberater, langjährige Erfahrung in der Kinder- und Jugendarbeit, Ausbildung „Gatekeeper der Suizidprävention“, Koordinator der Fachstelle Gewaltprävention im Forum Prävention – Bozen

Anmeldeschluss:
01.04.2026

https://www.jukas.net/veranstaltungen/detail/vom-reiz-zur-radikalisierung-1667/?back=16

Mi, 15/04/2026
09:30 bis 17:30
Weiterbildungs-Tipp

Konstruktive Teamarbeit

  Bildungshaus Jukas, Brixen

Wie kann die Zusammenarbeit im Team angenehm und konstruktiv gestaltet werden? Nicht selten kommt es in Teams zu Reibereien aufgrund von Missverständnissen oder unterschiedlichen Vorstellungen und Zielen. Im Seminar werden daher Ursachen für Missverständnisse aufgezeigt und Möglichkeiten zur besseren Kommunikation besprochen. Darüber hinaus üben die Teilnehmenden konkrete Techniken zur Konfliktlösung und Führung schwieriger Gespräche. Sie erfahren, wie Teamarbeit sinnvoll und gewinnbringend erfolgen kann, von der persönlichen Haltung bis zu konstruktiven Teamsitzungen.
Dem konkreten Anwenden wird ein großer Raum geschenkt. Theoretische Aspekte werden nur soweit eingebracht, als sie für das Verstehen und Handeln nötig sind.

Zielgruppe:
Mitarbeiter*innen der Jugend-, Sozial- und Kulturarbeit sowie der Erwachsenenbildung, Erzieher*innen, (Sozial)Pädagog*innen, Sozialassistent*innen, Lehrpersonen, Pädagoginnen im Kindergarten und alle Interessierten
Teilnehmerzahl:
8 - 22

Ort:
Bildungshaus Jukas, Brixen

Zeit:
Mittwoch, 15. April 26, 9.30 – 12.30 und 13.30– 17.30 Uhr

Beitrag:
180,00 € inkl. 22% Mwst.
162,00 € Frühbucherpreis bis 15.01.26

Referent*in:
Elmar Tratter, Bozen. Lehrer für Psychologie/Pädagogik an der LFS „Hannah Arendt“; Lehrbeauftragter an der Universität Bozen, freiberufliche Tätigkeit in dem Feld der Kommunikation, Ethik und Philosophie

Anmeldeschluss:
01.04.2026

https://www.jukas.net/veranstaltungen/detail/konstruktive-teamarbeit-1600/?back=18 

Mo, 20/04/2026
bis
Di, 21/04/2026
Weiterbildungs-Tipp

Toxische Influencer(*innen)

  Bildungshaus Jukas, Brixen

Digitaler Antifeminismus & wie wir damit umgehen können

In diesem Seminar setzen wir uns mit aktuellen Formen von Antifeminismus in der Jugendarbeit auseinander. Im Zentrum stehen sogenannte „toxische Influencer(*innen)“, die über soziale Medien gezielt antifeministische Inhalte verbreiten und damit insbesondere bei Jugendlichen Aufmerksamkeit und Zustimmung gewinnen. Ihre Botschaften reichen von sexistischen Aussagen und verfestigten Geschlechtermythen bis hin zu offenen Aufrufen zu Hass und Gewalt.
Wir werfen auch einen Blick auf gängige Geschlechtervorstellungen – insbesondere auf Männlichkeitsbilder – die in diesen Erzählungen häufig idealisiert werden und Jugendliche in ihrer Selbstfindung beeinflussen können.

Ein Schwerpunkt des Seminars liegt auf der praktischen pädagogischen Arbeit: Wir stellen Methoden vor und entwickeln Ansätze, mit denen Fachkräfte die Themen aufgreifen und vermitteln können.

Zielgruppe:
Mitarbeiter*innen der Jugendarbeit, Erzieher*innen, (Sozial)Pädagog*innen, Sozialassistent*innen, Lehrpersonen, Leiter*innen von Jugendgruppen und weitere Multiplikator*innen, die mit Jugendlichen arbeiten

Teilnehmerzahl:
8 - 16

Ort:
Bildungshaus Jukas, Brixen

Zeit:
Montag, 20. April 26, 9.30 – 12.30 und 14.00 – 18.00 Uhr
Dienstag, 21. April 26, 9.00 – 12.30 und 14.00 – 17.30 Uhr

Beitrag:
300,00 € inkl. 22% Mwst.
270,00 € Frühbucherpreis bis 15.01.26

Referent*in:
Alexander Moschitz, Graz. Arbeitet am Institut für Männer- und Geschlechterforschung und in der Fachstelle für Burschenarbeit im VMG (Verein für Männer- und Geschlechterthemen); BA Soziale Arbeit, aktuell Masterstudium Gender Studies

Anmeldeschluss:
06.04.2026

https://www.jukas.net/veranstaltungen/detail/toxische-influencerinnen-1659/?back=18 

Mo, 20/04/2026
10:00 bis 12:00
Termin von netz

Alles Wissen Plattform - 5 Jahre Jubiläum

  online

Anlässlich des Jubiläums laden die beteiligten Dachverbände herzlich zu einer kostenlosen Online-Veranstaltung am 20 April von 10 bis 12 Uhr ein. Im Mittelpunkt steht ein Fachvortrag von Moritz Schwerthelm zum Thema: Wissen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit – und die Bedeutung unterschiedlicher Wissensformen für die Alltagspraxis.
Zielgruppe: Mitarbeitende der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, Kreis- und Stadtjugendreferentinnen, Entscheidungsträger*innen, Wissenschaftler*innen sowie alle Interessierten.

Weitere Informationen unter: https://www.netz.bz.it/stories-presse/2026-03-04-5-jahre-oja-wissen/ 

Do, 23/04/2026
09:00 bis 17:30
Weiterbildungs-Tipp

„Selbst schuld“? Diskriminierung aufgrund von Armut erkennen & begegnen

  Bildungshaus Jukas, Brixen

In diesem Sensibilisierungsseminar setzen wir uns mit dem Thema Klassismus auseinander: Mit Vorurteilen und Diskriminierung aufgrund der sozialen Herkunft. Vor allem in der Jugend- und Sozialarbeit haben Mitarbeiter*innen mit armutsbetroffenen Kindern und Jugendlichen zu tun. Wir beleuchten, wie sich Klassismus in der Gesellschaft und speziell in der Arbeit mit jungen Menschen äußern kann. Durch Übungen, Fallbeispiele und Diskussionen schulen wir den Blick dafür, Klassismus zu erkennen und ihm entgegenzuwirken. Ziel ist es, die Teilnehmenden für die Thematik zu sensibilisieren und Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen, um benachteiligende Strukturen abzubauen.

Zielgruppe:
Mitarbeiter*innen der Kinder-, Jugend- und Sozialarbeit, Erzieher*innen, (Sozial)Pädagog*innen, Sozialassistent*innen, Lehrpersonen, Leiter*innen von Jugendgruppen und weitere Multiplikator*innen, die mit Jugendlichen arbeiten

Teilnehmerzahl:
8 - 16

Ort:
Bildungshaus Jukas, Brixen

Zeit:
Donnerstag, 23. April 26, 9.00 – 12.30 und 14.00 – 17.30 Uhr

Beitrag:
165,00 € inkl. 22% Mwst.
148,50 € Frühbucherpreis bis 15.01.26

Referent*in:
Alexander Moschitz, Graz. Arbeitet am Institut für Männer- und Geschlechterforschung und in der Fachstelle für Burschenarbeit im VMG (Verein für Männer- und Geschlechterthemen); BA Soziale Arbeit, aktuell Masterstudium Gender Studies

Anmeldeschluss:
09.04.2026

https://www.jukas.net/veranstaltungen/detail/selbst-schuld-1660/

Do, 23/04/2026
18:15 bis 22:00
Termin von netz

netz-Vollversammlung

  Bozen, Waltherhaus Schlernstraße 1

Check in: 18:15 Uhr 

Mo, 27/04/2026
09:00 bis 17:00
Termin von netz

Arbeitskreis Mobile Jugendarbeit

Gemeinsam mit POJAT, Tirol

Di, 28/04/2026
09:00 bis 12:00
Weiterbildungs-Tipp

Vom Problem zur Lösung - Mit der Lösungsbrille geht vieles leichter!

  Online

Fast schon magisch schaffen es Probleme, unsere gesamte Aufmerksamkeit und Energie zu binden und uns zu blockieren. Doch das muss nicht sein. Wer die Problembrille abnimmt, wird wieder handlungsfähiger. Wer die Lösungsbrille aufsetzt, kommt oft schneller und leichter zum Ziel.

In diesem Online Seminar erfahren die Teilnehmenden wichtige Grundlagen der Lösungsorientierung. Sie erlernen neue Sichtweisen, die sie gleich ausprobieren können.
Inhalte:
• Grundlagen der Lösungsorientierung
• Schwierige Themen lösungsorientiert ansprechen
• In einfachen Schritten vom Problem zur Lösung finden

Es wird das Videokonferenzprogramm Zoom verwendet.
Zielgruppe:
Mitarbeiter*innen der Kinder- und Jugendarbeit, Erzieher*innen, (Sozial)Pädagog*innen, Sozialassistent*innen, Lehrpersonen, Multiplikator*innen aus pädagogischen und sozialen Berufen, Eltern und Interessierte

Teilnehmerzahl:
8 - 12

Ort:
Online – über PC / Laptop von Ihrem Standort aus

Zeit:
Dienstag, 28. April 26, 9.00 - 12.00 Uhr

Beitrag:
60,00 € inkl. 22% Mwst.

Referent*in:
Oliver Spalt, Kochel (D). Dipl. Sozialpädagoge (FH), Systemischer Berater (SG) und Supervisor mit Zusatzausbildungen in Kulturpädagogik, Projektmanagement und Systemischer Pädagogik www.oliverspalt.de. Langjährige Erfahrung in der Kinder- und Jugendarbeit, Leiter des Schwerpunkts Fotografie der Zusatzausbildung Kulturpädagogik des Bayerischen Jugendrings. www.fotopaed.de

Anmeldeschluss:
21.04.2026

https://www.jukas.net/veranstaltungen/detail/vom-problem-zur-loesung-1572/?back=18 

Di, 28/04/2026
09:00 bis 11:00
Termin von netz

Plaudernetz

  Online

Das netz bietet NEU einmal im Monat eine Kollegiale Beratung für seine Mitglieder (Fachkräfte der Jugendarbeit) an. Dabei tauschen sich Kolleg*innen aus der Offenen Jugendarbeit gegenseitig zu fachlichen Fragen und Herausforderungen aus ihrem Arbeitsalltag aus. Der Dachverband steht beratend zur Seite, z. B. zu Rahmenbedingungen oder fachlichen Aspekten.

Aus der Umfrage zu herausfordernden Situationen, welche wir 2025 durchgeführt haben, ist uns aufgefallen, dass häufig ähnliche Themen und Fragen auftreten (z. B. Umgang mit Sachbeschädigung, Drogen- oder Alkoholgebrauch, respektlosem Verhalten, Einhaltung von Regeln und Öffnungszeiten, Beteiligung der Jugendlichen, Balance zwischen Nähe und Distanz sowie Arbeitsbelastung).

Wir sind überzeugt, dass das netz hier eine aktive Ressource für Austausch, gemeinsames Lernen und fachliche Weiterentwicklung sein kann.

Die Kollegialen Beratungen finden jeweils am letzten Dienstag im Monat via Zoom statt:

https://us06web.zoom.us/j/82512911823?pwd=oa3frVurjWJ3CftQHrTFO64rZVt7X8.1

Meeting-ID: 825 1291 1823

Kenncode: 984695

Inspiriert von unserem Kolleg*innen in Innsbruck POJAT – Plattform Offene Jugendarbeit Tirol bringen wir dieses erfolgreiche Format nun auch nach Südtirol.

Bei Rückfragen & Anmeldung könnt ihr euch gerne an marina.peter_at_netz.bz.it wenden.

Mi, 29/04/2026
bis
Do, 30/04/2026
Weiterbildungs-Tipp

Sexuelle Bildung im interkulturellen Kontext: Begegnung mit dem Eigenen und dem Anderen

  Bildungshaus Jukas, Brixen

Die Lebenswelten von jungen Menschen mit migrantischen Hintergründen sind vielfältig. Sie weisen differenziertes Alltagsbewusstsein, unterschiedliche Lebensziele und Zukunftserwartungen auf. Gerade in den Bereichen Geschlechterrollen, Sexualität, Partnerschaft und Familienplanung wird das besonders deutlich.
Die sexualpädagogische Praxis ist häufig von kultureller Vielfalt durchdrungen. Es bedarf somit einer kenntnisreichen Auseinandersetzung mit dem Anderen - und dem Eigenen.
Das Seminar bietet Raum für Reflexion, meidet nicht "heiße Eisen" wie z.B. Beschneidung, Homofeindlichkeit, Jungfräulichkeitsgebote und sucht nach Möglichkeiten, die oft schwierige Balance von sexualpädagogischer Nähe und Distanz im interkulturellen Kontext zu gestalten. Die Themenfelder wie Intersektionalität, sexuelle Identität und Scham ohne Beschämung werden in Zentrum des Seminars stehen.
Das Seminar richtet sich ebenso an sexualpädagogisch erfahrene Fachkräfte, die sich eine Reflexion ihrer Praxis und ein Wissens-Update wünschen, wie auch an Neueinsteiger*innen in diesem Feld.

Zielgruppe:
Fachkräfte, die in ihrer pädagogischen oder beraterischen Arbeit mit Fragen der Sexualität von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen konfrontiert sind, d.h. Mitarbeiter*innen der Jugend- und Sozialarbeit, dem Gesundheitswesen, Lehrpersonen, Psycholog*innen und Menschen in ähnlichen Berufsfeldern

Teilnehmerzahl:
8 - 16

Ort:
Bildungshaus Jukas, Brixen

Zeit:
Mittwoch, 29. April 26, 9.00 – 12.30 und 14.00 – 17.30 Uhr
Donnerstag, 30. April 26, 9.00 – 12.30 und 14.00 – 17.30 Uhr

Beitrag:
280,00 € inkl. 22% Mwst.
252,00 € Frühbucherpreis bis 15.01.26

Referent*in:
Lucyna Wronska, Berlin. Diplompsychologin und Psychotherapeutin, Dozentin des Instituts für Sexualpädagogik. Ausbildungen in Gesprächspsychotherapie, Sexual- und Partnertherapie, Traumatherapie

Anmeldeschluss:
15.04.2025

https://www.jukas.net/veranstaltungen/detail/sexuelle-bildung-im-interkulturellen-kontext-1543/

#BIT* | Basics Inter* und Trans*

Digitaler Selbstlernkurs


Beim digitalen Selbstlernkurs BIT* | Basics Inter* und Trans* lernst Du Wissenswertes über geschlechtliche Vielfalt, Inter* und Trans* und du wirst in diesen Themenbereichen für Dein pädagogisches Handeln sensibilisiert sowie qualifiziert. Der Kurs ist modular aufgebaut und ermöglicht es, in kleinen Lerneinheiten orts- und zeitunabhängig zu lernen. Angeboten wird der Kurs von FUMA Fachstelle Gender & Diversität NRW.

Dauer: 6-8h
Teilnahme kostenlos
Hier geht’s zum Kurs:

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