Kurse

Lehrgang für Führungskräfte

in der Jugend-, Kultur- und Sozialarbeit

27.10.2020 - 13.04.2021

Lehrgang - Jugendhaus Kassianeum - So wie sich gesellschaftliche Normen und Werte im Laufe der letzten zwanzig Jahre verändert haben, so hat sich auch das Verständnis von Führung gewandelt. Die Lehre von den klassischen Führungsstilen ist langsam von der Haltung des „situationsangemessenen Führens“ ersetzt worden. Um für die zahlreichen Anforderungen modernen Führens gerüstet zu sein, braucht es ein Basis-Instrumentarium. Der Lehrgang bietet dieses „Handwerkzeug des Führens“.
Robert Dilts hat Führung sehr treffend definiert:
„Führung bedeutet, eine Welt zu schaffen, zu der die Menschen gehören wollen“.
Um das zu erreichen, werden wir uns in diesem Lehrgang neben dem Erarbeiten der Basisinstrumente auch mit grundlegenden Haltungen, Werten und Prinzipien von Führung auseinandersetzen.
Besonderes Augenmerk wird auf das Führen in Vereinsstrukturen der Jugend-, Kultur- und Sozialarbeit und ähnlichen Strukturen und Feldern im Non-Profit-Bereich gelegt. Das Spannungsfeld zwischen Leitung, ehrenamtlichem Vorstand, den Kolleg/innen und den eigenen Ansprüchen an eine leitende Funktion ist für Führungskräfte eine große Herausforderung.
Zusätzlich sind Führungskräfte nach außen mit den Anforderungen der verschiedenen Anspruchsgruppen konfrontiert, wie z. B. Gemeinde, Öffentlichkeit, Medien usw.
Zentrale Inhalte des Lehrgangs sind die Kompetenzfelder von Führung: Selbstkompetenz, Management-Kompetenz, Methodenkompetenz und Personalentwicklung. Ausgehend von ihnen werden die einzelnen Module gestaltet.

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Extras/Sonstiges
Anmeldeschluss ist der 06. Oktober 2020

Antifeminismus – das Geschlecht im Autoritarismus?

Ergebnisse der Leipziger Autoritarismus-Studie 2020

08.12.2020

Info und Anmeldung

Antifeminismus ist in Deutschland weit verbreitet. Über ein Drittel der Bevölkerung (47,3% der Männer und 28,7% der Frauen) stimmt zumindest einer antifeministischen Aussage zu. Ein geschlossen antifeministisches Weltbild haben knapp mehr als 20% der Bevölkerung, insbesondere Männer. Dieses und weitere interessante Ergebnisse zeigt die neue Autoritarismus-Studie 2020 der Universität Leipzig.

 
So sind antifeministische Einstellungen ein grundlegendes Element rechtsradikalen und rechtsextremistischen Denkens. Sie haben sich als ein Identifikations- und Identitätsmerkmal stabilisiert. Wer rechtsextrem ist, neigt zum Antifeminismus, und wer antifeministisch ist, neigt zum Rechtsextremismus. 


Antifeministische Einstellungen und Ressentiments ziehen sich durch alle Bereiche des Alltagslebens: Sie sind zu finden in Internet-Memes, Foren, Chats, Kunst und Musik, aber auch im Schul- und Berufsleben, in Partnerschaften, Familien und Freundschaftsbeziehungen. Öffentliche wie private Diskurse bringen immer wieder antifeministische Haltungen zutage. Hinter diesen Einstellungen vermuten die Autor*innen der Leipziger Studie tieferliegende Ressentiments, welche eng mit anderen Ideologien und Rassismen verbunden sind und die unter bestimmten Bedingungen an die Oberfläche kommen.


In der Rechtsextremismus- und Autoritarismusforschung wurden Geschlechterverhältnisse und Antifeminismus bislang wenig beachtet. Die Leipziger Autoritarismus-Studie 2020 hellt mit ihren Ergebnissen dieses Forschungsfeld auf. Die Mitautorin der Leipziger Studie, Charlotte Höcker, stellt im Fachgespräch ihre Forschungsergebnisse vor. Juliane Lang, seit Jahren wissenschaftlich und journalistisch mit dem Thema befasst, kommentiert. Anschließend sind alle Teilnehmenden zur Diskussion eingeladen.

Mit:

  • Charlotte Höcker (Universität Leipzig)
  • Juliane Lang (Universität Gießen)


Die Veranstaltung wird in Deutsche Gebärdensprache simultan übersetzt. Für weitere Fragen wenden Sie sich gern an Christiane Bornstedt unter Bornstedt_at_boell.de.

"Jung sein kann weh tun!"

Suizidprävention im Jugendalter - Online Seminar

10.12. 2020

9.45 - 10.00 Uhr: Technik-Check
10.00 - 12.00 Uhr und 14.00 - 16.00 Uhr: Online Seminar

Im Seminar setzen wir uns mit folgenden Themen und Fragestellungen auseinander: Verletzlichkeit im Jugendalter: Schutz- und Risikofaktoren; Was sind die Ursachen und Motive für Suizid? Welche Maßnahmen der Suizidprävention gibt es? Wie können wir junge Menschen in schwierigen Lebenssituationen unterstützen? Wohin können sich Jugendliche in Südtirol wenden, wenn es ihnen nicht gut geht?

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Prioritäten für sich und das Team

Mehr Zeit fürs Wesentliche - Online Seminar

15.12.2020 & 17.12.2020

Dienstag, 15.12.2020 und Donnerstag, 17.12.2020
9.15 - 9.30 Uhr: Technik-Check
9.30 - 12.00 Uhr: Online Seminar

Mit einem bewussten und aktiven Entscheidungsmanagement lernen Sie, Prioritäten zu setzen und sinnvoll mit ihrer Zeit umzugehen. Inhalte des Seminars sind: das Wichtige machen, nicht auf das Dringende reagieren; Ihr Handlungsschema: "Zeit-Matrix"; Agieren vs. reagieren - Neurowissenschaftliche Erkenntnisse; Strukturieren Sie Ihre Wochenplanung neu...

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Raus aus den Schubladen!

Diskriminierungen wahrnehmen und inklusiv handeln in der Arbeit mit Jugendlichen

14.01.2021

Info und Anmeldung

Immer wieder sind Jugendliche Diskriminierungen z. B. aufgrund ihrer Herkunft, ihres Geschlechts, ihrer sexuellen Orientierung oder Beeinträchtigung ausgesetzt. Ist ein uns anvertrauter junger Mensch gar von mehreren Diskriminierungsformen betroffen, hat er mit ganz eigenen Wechselwirkungen und Erfahrungen zu kämpfen.

In diesem Seminar befassen wir uns mit diskriminierungssensiblen sowie diversitätsfreundlichen Herangehensweisen in der Arbeit mit jungen Menschen: Wie mache ich das mit der Selbstreflexion? Mit dem unvoreingenommenen Wahrnehmen meiner Jugendlichen? Wie erkenne ich Selbst- und Fremdzuschreibungen, Benachteiligungen und Privilegierungen, die die Jugendlichen möglicherweise betreffen? Mit dem Erkennen von Eigenheit, Besonderheit und Diversität als Potentialen? Welches Wissen zu Diskriminierungskategorien brauche ich? Und wie wirkt sich das in meiner Arbeit aus?

Auf der Basis der Themenzentrierten Interaktion wechseln sich im Seminar Übungen zur Selbst- und Gruppenerfahrung sowie Reflexion der Erfahrung, theoretische Impulse und Gespräche ab.

 

Es wird das Videokonferenzprogramm zoom verwendet.

Cyber|Mobbing unter Kindern & Jugendlichen

Hinschauen und handeln

04.02.2021

Donnerstag 4. Februar 2021
9.00 – 12.30 und 14.00 – 17.30 Uhr

Cybermobbing hingegen bezeichnet Mobbing im virtuellen Raum in den verschiedenen sozialen Medien. Es umfasst systematische Beleidigungen, Belästigungen, Ausgrenzung, Androhung von körperlicher Gewalt und die Veröffentlichung oder das Versenden unangenehmer Fotos oder Videos im Netz. Cybermobbing kann zu jeder Uhrzeit und überall stattfinden. Die Anonymität des Internets trägt dazu bei, dass Akteure sich geschützt fühlen und Attacken intensiv und oft auch andauernd sind.
Betroffene sehen bei Cyber|Mobbing häufig keine Handlungsmöglichkeiten, sie fühlen sich ohnmächtig und verspüren starken Leidensdruck.
Cyber|Mobbing geschieht nur dann, wenn es vom Umfeld, d.h. von Freunden, Mitschülern, Gruppenleitern oder anderen Bezugspersonen zugelassen oder nicht bemerkt wird.

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Körper. Macht. Praxis.

Bodyismuskritische Perspektiven für die Kinder- und Jugendhilfe

26.04.2021 - 30.04.2021

Körper sind überall und mit ihnen auch die Erfahrungen körperbezogener Diskriminierungen. Unter dem Schlagwort Bodyismus werden eben diese verhandelt und sichtbar gemacht. Unsere digitale Fachtagswoche vom 26. - 30.04.2021 greift genau diese Diskurse auf und setzt Impulse für eine bodyismuskritische Pädagogik.

Euch erwarten: Keynotes, Workshops, Open Space,
Poetry-Slam und weitere spannende virtuelle Veranstaltungen!

Weitere Infos folgen ab Januar auf unserer Website!

www.beratungsstelleextremismus.at

Fortbildungen können auch aus Südtirol angefragt werden


Die Beratungsstelle Extremismus ist eine österreichweite Anlaufstelle für Fragen zum Thema Extremismus. Sie ist angesiedelt bei unserem österreichischen Netzwerkpartner bOJA, dem bundesweiten Netzwerk Offene Jugendarbeit.

Die Beratungsstelle Extremismus bietet auf Anfrage Online-Fortbildungsformate wie Vorträge, Workshops oder Trainings für soziale Einrichtungen, Schulen, arbeitsmarktpolitische Einrichtungen, Bildungseinrichtungen u. v. m. zum Thema Extremismus an. Workshops speziell für Jugendarbeiter*innen und Jugendliche können nun auch aus Südtirol angefragt werden.

Weitere Informationen: www.beratungsstelleextremismus.at

Kontakt: nadja.rizkalla_at_boja.at

Europaweit

Fortbildungen und Kurse


Europa bietet einiges an Weiterbildungsmöglichkeiten in den Bereichen Jugend und informelle Bildung. Kursangebote findet ihr hier: European Training Calendar Wir empfehlen nur Kurse die von Nationalagenturen angeboten werden.

Termine & Events

Hier findet ihr verschiedene Termine und Events der Offenen Jugendarbeit in Südtirol.

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