Kurse

Verschwörungstheorien

15.9. 2020 15:00-18:00 Uhr

Online-Workshop - Beratungsstelle Extremismus - Ereignisse, die kollektiv als bedrohlich wahrgenommen werden, sind ein guter Nährboden für Verschwörungstheorien und Verschwörungsdenken. So haben sich auch im Zuge der Corona Krise unterschiedliche Verschwörungstheorien vor allem über Social Media Kanäle rasant verbreitet. Sie werden häufig als alternative Denkmodelle zu den etablierten und gesellschaftlich angepassten Erklärungsmodellen dargestellt. Verschwörungstheorien sind attraktiv, da sie vorgebliche Sicherheit und einfache Erklärungen für komplexe Fragen bieten. Das Spiel mit Verschwörungstheorien ermöglicht Jugendlichen außerdem eine Provokation und gleichzeitig die Abgrenzung von der Welt der Erwachsenen.

Was wird unter Verschwörungstheorien verstanden? Wo verläuft die Bruchlinie zwischen einer Kritik und einer Verschwörungstheorie? Welche Merkmale weisen Verschwörungstheorien auf und wie sind sie erkennbar? Was macht sie attraktiv, an welchen Bedürfnissen knüpfen sie an? Wie kann man ihre manipulative Wirkung erklären?

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Zielgruppe
Workshop für Fachkräfte der Offenen Jugendarbeit
Extras/Sonstiges
Um Anmeldung wird gebeten unter nadja.rizkalla_at_boja.at
Anmeldeschluss: 31.8.2020

Fit für die Jugendarbeit

Vier Seminartage bieten Einblick in die Jugendarbeit in Südtirol

22.09. - 27.10.2020

Seminar - Jugendhaus Kassianeum / Südtiroler Jugendring / netz I Offene Jugendarbeit - Im Seminar wird Kompetenz, Basiswissen und Orientierung im Themenfeld Jugendarbeit vermittelt.
Wie ist die Kinder- und Jugendarbeit in Südtirol strukturiert?
Welche Orientierung gibt das „Leitbild der Jugendarbeit“?
Was zeichnet die Kinder- und Jugendarbeit aus? Welches sind ihre Ziele und Inhalte? Welche Träger sind aktiv? Wie kann Netzwerkarbeit gestaltet werden? Was sind die Werte und Standards der Jugendarbeit und was bedeuten sie konkret für meine Tätigkeit? Welches Selbstverständnis, welche Rollen und Aufgaben haben berufliche Mitarbeiter/innen?

Die Teilnehmer*innen finden im zweiteiligen Seminar Antworten und Anregungen zu diesen und anderen Fragestellungen.

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Zielgruppe
Berufliche Einsteiger*innen der Kinder- und Jugendarbeit, Mitarbeiter*innen im ersten Berufsjahr
Referent*innen
Doris Kaserer, Terlan. Pädagogin mit Zusatzausbildung in systemischer Pädagogik, freiberufliche Trainerin mit langjähriger ehrenamtlicher und beruflicher Erfahrung in der Mädchen- und Jugendarbeit

Kevin Hofer (SJR), Karin Husnelder (netz | Offene Jugendarbeit) und Karlheinz Malojer (AGJD)

Diplomlehrgang Jugendarbeit

Qualifizierte Jugendarbeit

12. - 14.10.2020

Diplomlehrgang - Schloss Hofen - Organisationen der offenen und verbandlichen Jugendarbeit sowie Gemeinden suchen nach gut ausgebildeten, die Kids verstehenden und aktiven Jugendarbeiterinnen / Jugendarbeiter bzw. Jugendleiterinnen / Jugendleiter. Qualifizierte Jugendarbeit gewinnt zunehmend an Bedeutung. Dieser praxisbezogene Lehrgang orientiert sich an den tatsächlichen Aufgaben von Jugendarbeiterinnen und –arbeitern bzw. Jugendleiterinnen / -leitern. Er qualifiziert dazu Jugendarbeit eigenständig zu betreiben, Projekte zu entwickeln und zu organisieren, Wissen an Jugendliche und Mitarbeitende
weiter zu geben, im Umgang mit schwierigen Situationen fachlich fundierter und sicherer zu sein, das Soziale Netz und Unterstützungsmöglichkeiten zu kennen.

Zielgruppe
Der Grundkurs „Außerschulische Jugendarbeit“ spricht alle in der verbandlichen und offenen Jugendarbeit tätigen Menschen an. Er richtet sich insbesondere an die „nicht pädagogisch qualifizierten“ Mitarbeitenden, die haupt- oder ehrenamtlich (mindestens 10% einer Vollzeitanstellung) tätig sind.
Der Aufbaukurs „Offene Jugendarbeit“ richtet sich an die „nicht pädagogisch ausgebildeten“ Mitarbeitenden, die in Jugendtreffs oder Jugendzentren haupt- oder ehrenamtlich (mindestens 20% einer Vollzeitanstellung) tätig sind.
Extras/Sonstiges
Anmeldeschluss ist der 28. August 2020

Jugendliche bei Entscheidungen erfolgreich einbinden

Partizipation in Strukturen der Offenen Jugendarbeit

13.10.2020

Seminar - Jugendhaus Kassianeum / Südtiroler Jugendring / netz I Offene Jugendarbeit - Strukturen der Offenen Jugendarbeit erkennen und fördern die Interessen der jungen Menschen. Dabei sollen Angebote von Jugendlichen mitbestimmt und mitgestaltet werden. Gleichzeitig sollten sie zu gesellschaftlicher Mitverantwortung und sozialem Engagement anregen. Um dies zu erreichen, bedarf es unter anderem einer entsprechenden Haltung, geeigneter Rahmenbedingungen, Hintergrundwissen und Methodenkompetenz.

Die Fortbildung gibt einen Überblick über das Themenfeld der Jugendbeteiligung mit besonderem Schwerpunkt auf Strukturen der Offenen Jugendarbeit. Die Teilnehmenden werden mit den Grundlagen des Themenbereichs vertraut und reflektieren gemeinsam die Grenzen und Möglichkeiten. Zudem werden durch den gegenseitigen Austausch noch ungenutzte Räume für Partizipation innerhalb der eigenen Struktur erkannt.

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Zielgruppe
Mitarbeiter/innen der Offenen Jugendarbeit: Mitarbeiter/innen von Jugendtreffs und -zentren, Jugendkulturvereinen und Jugenddiensten.

Wenn möglich sollten jeweils zwei Personen einer selben Einrichtung teilnehmen, um die Nachhaltigkeit und Umsetzung in die Praxis zu fördern.
Referent*innen
Kursleitung: Maria Karnutsch, Ulten. Mitarbeiterin des netz I Offene Jugendarbeit, Koordinatorin des Teams Vernetzung & Begleitung der Offenen Jugendarbeit Südtirols, Sozialpädagogin

Referenten: Kevin Hofer, Bozen. Geschäftsführer des Südtiroler Jugendrings, Moderator für Partizipationsprozesse, Systemisches Leadership, Trainer für Prozessmoderator/innen
Peter Grund, Völs. Leiter der Abteilung Partizipation im Südtiroler Jugendring, Moderator für Partizipationsprozesse, Systemisches Leadership, Trainer für Prozessmoderator/innen

Systemische Beratung

Systemische Konzepte für besondere Aufgabenstellungen in der sozialen und pädagogischen Arbeit

14.10.2020 - 16.04.2021

Aufbaulehrgang - Jugendhaus Kassianeum - Dieser berufsbegleitende Lehrgang wendet sich an Mitarbeiter/innen in sozialen und pädagogischen Arbeitsfeldern, die bereits einen systemischen Grundlehrgang absolviert haben. Er qualifiziert für herausfordernde Arbeitskontexte mit besonderen Aufgabenstellungen in der Arbeit mit Familien und/oder Einzelpersonen.

Systemische Modelle helfen, ein besseres und ressourcenorientiertes Verständnis von Beziehungsdynamiken und Verhaltensweisen zu gewinnen, die auf den ersten Blick oft nur schwer durchschaubar wirken. Den Teilnehmenden werden systemische Perspektiven und Methoden in die Hand gegeben, die ihre Kompetenzen für eine professionelle und zielführende Begleitung und Beratung der Klienten unterstützen und stärken.

Dieser Lehrgang bietet auch viel Platz zur professionellen Reflexion der praktischen Arbeit und zur Besprechung von Fällen.

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Anmeldeschluss ist der 31. August 2020

Lehrgang Sexualpädagogik- Sexuelle

Professionellen Umgang mit dem Themenbereich Sexualität

ab 19.10.2020

Lehrgang - Schloss Hofen - Der Hochschullehrgang ist ein berufsbegleitender, die Landesgrenzen überschreitender Zertifikatslehrgang im Bodenseeraum. Er richtet sich an Fachpersonen, die sich für einen professionellen Umgang mit dem Themenbereich Sexualität in ihrer Arbeit qualifizieren wollen.

Sexualität ist ein zentrales und vitales Thema der Menschen, von der Kindheit an über die Adoleszenz bis ins späte Alter. Sexualität kann heute freier gelebt werden als früher. Da aber in unserer postmodernen, pluralistischen Gesellschaft nicht mehr von allgemein akzeptierten Werten und Normen ausgegangen werden kann, resultiert daraus auch eine erhebliche Verunsicherung im Umgang mit Sexualität.

Ebenfalls tragen die Generationenunterschiede zwischen den Professionellen im sozialpädagogischen oder beraterischen Handlungsfeld und ihrer Klientel zur Verunsicherung bei. Der Umgang mit Sexualität stellt deshalb spezielle Anforderungen an pädagogische und beraterische Fachkräfte.

Den Lehrgang zeichnet unter anderem aus, dass Zeit für tiefgreifende persönliche Lernprozesse besteht und keine Fast-Food-Pädagogik angeboten wird.

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Zielgruppe
Das Weiterbildungsangebot richtet sich an Fachpersonen aus den deutschsprachigen Ländern, die sich für einen professionellen Umgang mit dem Themenbereich Sexualität in ihrer Arbeit qualifizieren wollen.

Fachkräfte, die in ihrer pädagogischen oder beraterischen Arbeit mit Fragen der Sexualität von Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Menschen mit Behinderung konfrontiert sind, d.h. Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, Mitarbeitende im Gesundheitswesen, Lehrerinnen und Lehrer, Psychologinnen und Psychologen.

Fachkräfte, die als Multiplikatorinnen bzw. Multiplikatoren tätig sind (Ausbildnerund Ausbildnerinnen, Erwachsenenbildner und Erwachsenenbildnerinnen etc.).
Extras/Sonstiges
Anmeldeschluss ist der 15.Mai 2020

Lehrgang für Führungskräfte

in der Jugend-, Kultur- und Sozialarbeit

27.10.2020 - 13.04.2021

Lehrgang - Jugendhaus Kassianeum - So wie sich gesellschaftliche Normen und Werte im Laufe der letzten zwanzig Jahre verändert haben, so hat sich auch das Verständnis von Führung gewandelt. Die Lehre von den klassischen Führungsstilen ist langsam von der Haltung des „situationsangemessenen Führens“ ersetzt worden. Um für die zahlreichen Anforderungen modernen Führens gerüstet zu sein, braucht es ein Basis-Instrumentarium. Der Lehrgang bietet dieses „Handwerkzeug des Führens“.
Robert Dilts hat Führung sehr treffend definiert:
„Führung bedeutet, eine Welt zu schaffen, zu der die Menschen gehören wollen“.
Um das zu erreichen, werden wir uns in diesem Lehrgang neben dem Erarbeiten der Basisinstrumente auch mit grundlegenden Haltungen, Werten und Prinzipien von Führung auseinandersetzen.
Besonderes Augenmerk wird auf das Führen in Vereinsstrukturen der Jugend-, Kultur- und Sozialarbeit und ähnlichen Strukturen und Feldern im Non-Profit-Bereich gelegt. Das Spannungsfeld zwischen Leitung, ehrenamtlichem Vorstand, den Kolleg/innen und den eigenen Ansprüchen an eine leitende Funktion ist für Führungskräfte eine große Herausforderung.
Zusätzlich sind Führungskräfte nach außen mit den Anforderungen der verschiedenen Anspruchsgruppen konfrontiert, wie z. B. Gemeinde, Öffentlichkeit, Medien usw.
Zentrale Inhalte des Lehrgangs sind die Kompetenzfelder von Führung: Selbstkompetenz, Management-Kompetenz, Methodenkompetenz und Personalentwicklung. Ausgehend von ihnen werden die einzelnen Module gestaltet.

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Extras/Sonstiges
Anmeldeschluss ist der 06. Oktober 2020

Forum 20:20 – Das Zukunftslabor der Jugendarbeit – Jubiläumstagung

unsicherheit : herausforderung : neubeginn

02-04.11.2020

Risiko ist die dynamische Grundlage unseres Lebens. Das zeigt uns gerade der Corona-Stresstest und seine vielfältigen Folgen: Sie fordern uns persönlich, aber auch als Weltgesellschaft heraus, uns auf das Ungewisse einzulassen, das dem Risiko nun einmal eigen ist. Schritt für Schritt gilt es, neue Wirklichkeiten zu erkunden.
Schritt für Schritt mit dem Risiko vertraut zu werden und umgehen zu lernen: Das wurde in früheren Zeiten WAGNIS genannt. Wagnis braucht Mut, aber keinen Übermut – also die Fähigkeit zur Balance. Nicht umsonst kommt der Begriff “Wagnis” aus dem selben Wortstamm wie „Waage“...
Vor 20 Jahren brachte die Risikopädagogik Bewegung unter die Menschen, als risk’n’fun in geschwisterlicher Verbundenheit mit risflecting® entstand – und damit Angebote zu einer Balance, die die Pädagogik und Politik bis dahin nur bruchstückhaft vermitteln konnte: Das gewinnbringende Gestalten von Risiken, eine Kultur des Vordenkens und Nachdenkens. Vordenken: Das ist – gerade jetzt – die Basis dafür, ein neues Heute zu gestalten. Für diese Menschheitsaufgabe sind persönliche Begegnungen essentiell – wir freuen uns, die Begegnung in Schloss Mattsee anbieten zu können: Sie gibt Gelegenheit, sich miteinander für dieses neue Heute zu stärken.

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Zielgruppe
Pädagog/innen, Mitarbeiter/innen der Jugend- und Sozialarbeit, Alpin- und Verkehrserziehung, Unfall-, Sucht- und Gewaltprävention
Extras/Sonstiges
Organisation und Anmeldung: Akzente Salzburg, m.oberrauch_at_akzente.net
Anmeldeschluss: Montag, 28. September 20

www.beratungsstelleextremismus.at

Fortbildungen können auch aus Südtirol angefragt werden


Die Beratungsstelle Extremismus ist eine österreichweite Anlaufstelle für Fragen zum Thema Extremismus. Sie ist angesiedelt bei unserem österreichischen Netzwerkpartner bOJA, dem bundesweiten Netzwerk Offene Jugendarbeit.

Die Beratungsstelle Extremismus bietet auf Anfrage Online-Fortbildungsformate wie Vorträge, Workshops oder Trainings für soziale Einrichtungen, Schulen, arbeitsmarktpolitische Einrichtungen, Bildungseinrichtungen u. v. m. zum Thema Extremismus an. Workshops speziell für Jugendarbeiter*innen und Jugendliche können nun auch aus Südtirol angefragt werden.

Weitere Informationen: www.beratungsstelleextremismus.at

Kontakt: nadja.rizkalla_at_boja.at

Europaweit

Fortbildungen und Kurse


Europa bietet einiges an Weiterbildungsmöglichkeiten in den Bereichen Jugend und informelle Bildung. Kursangebote findet ihr hier: European Training Calendar Wir empfehlen nur Kurse die von Nationalagenturen angeboten werden.