Kurse

Menschenrechtsbildung

Methodentraining

08. - 11.09.2021

Menschenrechte sind der essenzielle Grundstein unserer europäischen Gesellschaft. Seit 2001 ist Graz Stadt der Menschenrechte; seit 1956 ist Österreich Mitglied des Europarats. Doch wie stellen wir sicher, dass auch in Zukunft Menschenrechte die Basis unsere Gesellschaft bilden?

Der Europarat hat dazu Menschenrechtstrainings entwickelt, in denen Multiplikator:innen lernen können, wie man werteorientierten Unterricht gestalten kann: sowohl im schulischen als auch außerschulischen Bereich. Mit Kindern, jungen Erwachsenen sowie Erwachsenen. Der Trainingskurs in der Menschenrechtsbildung gibt Einblick in Methoden die in der Schulbildung, außerschulischen Jugendarbeit und Erwachsenenbildung genützt werden können.

Von 8.-11. September 2021 lädt der Verein Europa und Bildung in Zusammenarbeit mit der Bildungsdirektion Steiermark sowie dem Europarat zum National Training Course on Human Rights Education in Graz. Hier wird 30 Teilnehmenden ermöglicht, sich mit Menschenrechten auseinanderzusetzen und Methoden kennenzulernen, um diese weiterzugeben und zu thematisieren.

Der Kurs ist ganztägig vom 8.-11. September 2021, um teilnehmen zu können und die Ausbildung erfolgreich abzuschließen muss eine Teilnahme an allen 4 Tagen erfolgen. Der Trainingskurs findet in den Räumlichkeiten der Bildungsdirektion Steiermark, Körblergasse 23, Graz statt. Für Verpflegung während des Seminars ist gesorgt. Falls eine Übernachtunsgmöglichkeit in Graz benötigt wird ist diese von den Teilnehmenden selbst zu organisieren. Ein detailliertes Programm wird noch veröffentlich. Die Teilnahme ist für alle Personen offen.

Das Methodenhandbuch Compass

Anmeldung

Krisenintervention

Praxisbeispiele im Vergleich

10.09.2021

Programm

  • 8.30 Uhr Einschreibung
  • 9.00 Uhr Begrüßung und Einführung
  • 9.15 Uhr Grußworte der Landesregierung Waltraud Deeg
    (Landesrätin für Familie, Senioren, Soziales und Wohnbau)

Praxisbeispiele aus dem In- und Ausland

  • 9.30 Uhr Krisendienst Psychiatrie Oberbayern (München, D)
    Dr. med. Petra Brandmaier
  • 9.50 Uhr Krisenhilfe Oberösterreich (AT)
    Mag. Sonja Hörmanseder (Leiterin der Krisenhilfe OÖ, Lienz)
  • 10.10 Uhr Fragen aus dem Publikum
  • 10.20 Uhr Pause
  • 10.40 Uhr Projekt „Invito alla vita“ (Trient, IT)
    Dott.ssa Lisa Dal Mas (Verein A.M.A.), Dott.ssa Wilma Di Napoli (APSS, Trient)
  • 11.00 Uhr Dienst “Urgenza Psicologica” (Mailand, IT)
    Dr. Giuseppe Cersosimo
  • 11.20 Uhr Fragen aus dem Publikum

Diskussion

  • 11.30 Uhr Runder Tisch mit Akteuren aus Südtirol
    Bewertung von lokalen Erfahrungen und interessanten Aspekten der Praxisbeispiele.
    Notwendige Schritte und Verbesserungen in Südtirol
  • 12.30 Uhr Publikumsdiskussion

Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos, die Platzzahl ist jedoch aufgrund der aktuellen Situation begrenzt und der Eintritt an den Vorweis des Green- Passes gebunden. Eine Anmeldung ist daher unbedingt erforderlich: suizidpraevention_at_caritas.bz.it

Die Tagung findet im Pastoralzentrum Bozen, Domplatz 2 statt und wird in deutscher und teils in italienischer Sprache abgehalten. Eine Simultanübersetzung wird angeboten, allerdings nur für die Teilnehmer im Saal. Die Tagung wird zudem übers Internet übertragen und kann auf der Youtube-Seite von „RGW TV“ (live streaming) verfolgt werden.

Am 10. September wird der Welttag der Suizidprävention begangen. Aus diesem Anlass veranstaltet das Südtiroler Netzwerk Suizidprävention jedes Jahr eine öffentliche Tagung. Das Netzwerk besteht aus mehr als 20 verschiedenen gemeinnützigen Organisationen und öffentlichen Einrichtungen.

All cool

Schulung

15.09.2021

Referent*innen Schulung vom Forum Prävention: Die Schulung für Jugendarbeiter*innen findet zwei mal jährlich statt. Der Termin für die nächste kostenlose All cool Schulung steht fest:

  • Mi. 15.09.21 von 9:00 – 16:00 Uhr im Haus Goethe

Infos und Anmeldung bis spätestens Mi. 02.09.21 bei Sabrina Kasmi.

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Workshop zum Thema Klimawandel

Fokus auf Methodik und kreative Umsetzung

25.09.2021

Workshop Caritas: Gemeinsam mit den Jugendbotschafterinnen aus Vorarlberg werden Methoden und interaktive Instrumente für den Klimaschutz angeboten und in Gruppen erarbeitet. Der Workshop geht auf verschiedene Bedürfnisse ein und findet in Albeins (Bx), von 9 bis 17 Uhr statt.

Dank dieses Workshops sollen Multiplikatorinnen und Multiplikatoren ausgebildet werden, die das Thema Umwelt und Klima wiederum an Jugendliche und Interessierte weitergeben. Jeder Beitrag zählt, um gemeinsam die Richtung zu ändern.

Die Teilnahme ist begrenzt und richtet sich an jene Kolleg*innen, die im Bereich der Jugendarbeit tätig sind und direkt mit Jugendlichen zusammenarbeiten.

Daher bitten wir um eine Anmeldung, ergänzt durch eine kurze Beschreibung zu inhaltlichen Wünschen und persönlicher Zielsetzung bis 25. August 2021: info_at_youngcaritas.bz.it Tel: 0471 304334.

Grundlehrgang „Neue Autorität“

Einführung in Konzept und Coaching nach Haim Omer

27.09. - 16.12.2021

Pädagogische und soziale Fachkräfte, Psycholog/innen und Eltern sind immer wieder mit ungewöhnlichen, destruktiven und gewalttätigen Verhaltensweisen von Kindern und Jugendlichen konfrontiert, was sie oft mit Ohnmacht und Ratlosigkeit zurücklässt. Dies kann zu andauernden (eskalierenden) Machtkämpfen oder zum Rückzug der Erwachsenen führen.

Prof. Dr. Haim Omer (Tel Aviv) befasst sich mit seinem Team seit Jahren mit der Frage, wie sich Denken und Handeln des Gewaltfreien Widerstandes (Mahatma Gandhi, Martin Luther King) in erzieherisches Handeln und in die Beratungsarbeit integrieren lässt. Er prägte in diesem Zusammenhang den Begriff "Neue Autorität" (Gewaltfreier Widerstand), um ein verändertes Selbstverständnis von Autorität zu skizzieren, das sich nicht auf Macht und Durchsetzung gründet, sondern auf Beziehung, Verbundenheit und Kooperation. Mit der Haltung und den Interventionen der „Neuen Autorität“ machen pädagogische und soziale Fachkräfte, Psycholog/innen und Eltern die Erfahrung, dass sie die eigenen Kompetenzen erweitern und Entscheidungssicherheit zurückgewinnen.

Das Konzept der „Neuen Autorität“ wurde mittlerweile in vielen Ländern Europas und darüber hinaus weiterentwickelt. Dadurch entstanden neue Anwendungsbereiche wie bspw. in Schulen, der Jugendarbeit, Personalführung etc.

Im zweiteiligen Grundlehrgang werden die Begrifflichkeit der "Neuen Autorität" erläutert sowie die Methoden (Handlungsebenen) und Grundhaltungen erfahrbar gemacht, das Coaching beschrieben und die Anwendung in den jeweiligen Arbeitsbereichen diskutiert und eingeübt.

Nach diesem Grundkurs wird ein weiterführender Aufbaulehrgang angeboten.

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Entspannt durch den digitalen Dschungel

Kinder und Jugendliche im digitalen Leben begleiten

30.09.2021

Das Seminar „Entspannt durch den digitalen Dschungel - Kinder und Jugendliche im digitalen Leben begleiten“ (Referent Manuel Oberkalmsteiner) wird in Zusammenarbeit mit dem Forum Prävention am 30. September 2021 (14.00 – 18.00 Uhr) organisiert. Die Teilnehmerinnen erwerben Medien- und Beziehungskompetenzen, die für eine tägliche Arbeit mit (digitalen) Kindern und Jugendlichen Voraussetzung sind.

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Studienreise nach Bosnien

02.10. - 07.10.2021

Im Oktober findet die nächste Studienreise nach Bosnien statt. Die Termine für Vorbereitungs- und Nachtreffen (ein halber Tag, Teilnahme verpflichtend) werden nach Ablauf der Einschreibefrist bekannt gegeben.
Die Anmeldungen laufen über das Amt für Jugendarbeit und erfolgen durch Zusendung einer Mail (gianluca.battistel_at_provinz.bz.it) mit Vor- und Nachnamen, und Telefonnummer.

Der Kostenbeitrag beträgt 100 Euro für Transport, Unterkunft, Essen (Frühstück + 1 Mahlzeit pro Tag), Führung und Museumsbesuche.

Die Planung der Studienreise sieht eine maximale Anzahl von 30 Teilnehmer*innen vor (Einschreibefrist Freitag 10. September 2021). Für Fragen und Informationen (auch zum Green Pass) Tel.: 0471 413382.

Gewaltprävention in der Jugendarbeit

Lehrgang

04.10.2021 - 22.03.2022

Gewalt ist ein Thema, das auch in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen präsent ist und für die pädagogischen Fachkräfte eine besondere Herausforderung darstellt. Um die heimischen Jugendarbeiter*innen noch besser darauf vorzubereiten, bietet die Plattform Offen Jugendarbeit Tirol (POJAT) in Zusammenarbeit mit dem Tiroler Bildungsinstitut Grillhof, Land Tirol ab Herbst 2021 einen speziellen Lehrgang für Gewaltprävention an. Die vertiefende Weiterbildung umfasst 13 Präsenztage, die einzelnen Module werden von Expert*innen aus dem breiten Feld der Gewaltprävention gestaltet. Kursort ist das Bildungsinstitut Grillhof des Landes Tirol in Vill bei Innsbruck. Das Land Tirol fördert Fachkräfte, die den Kurs besuchen, mit 50 Prozent des Teilnahmebeitrags. Herzlichen Dank an das Wiener Institut für Freizeitpädagogik für die angenehme Zusammenarbeit.

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Exzessives Medienverhalten von Jugendlichen

eine Herausforderung für psychosoziale und pädagogische Berufsgruppen

05.10.2021

Digitale Medien sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Der Computer wird zum Spielplatz, das Internet zur Informationsquelle und Lernwelt. WhatsApp, Instagram, Tiktok und Co. haben unsere Kommunikationsgewohnheiten grundlegend verändert. Digitale Medien sind aber nicht von vorneherein „gut“ oder „schlecht“. Sie erzeugen erst in Kombination mit bestimmten Risikofaktoren negative Wirkungen und benötigen bestimmte Rahmungen, um sich positiv entfalten zu können. Wir werden uns in diesem Workshop damit auseinandersetzen, wie sich ein exzessives Medienverhalten bei Jugendlichen entwickeln kann und welche Handlungsstrategien eine Rückkehr zu einem konstruktiven Umgang mit digitalen Welten ermöglichen. Mehr Info:

Fit für die Jugendarbeit

Grundlagen für die Jugendarbeit

05.10. - 10.11.2021

Im Seminar werden Basiswissen und Orientierung im Themenfeld Jugendarbeit gegeben. Wir beschäftigen uns mit folgenden Fragen:

• Wie ist die Kinder- und Jugendarbeit in Südtirol strukturiert?
• Welche Orientierung gibt das „Leitbild der Jugendarbeit“ und das Handbuch für die offene Jugendarbeit?
• Was zeichnet die Kinder- und Jugendarbeit aus?
• Welches sind ihre Ziele und Inhalte?
• Welche Träger sind aktiv?
• Wie kann Netzwerkarbeit gestaltet werden?
• Was sind die Werte und Standards der Jugendarbeit und was bedeuten sie konkret für meine Arbeit?

Die Teilnehmer/innen finden im zweiteiligen Seminar Antworten und Anregungen zu diesen und anderen Fragestellungen.

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NEW Youth centres of the future

Seminar in deutscher Sprache in Luxembourg City

05. - 06.10.2021

The aim is to foster exchange and to brainstorm together if the orientation of youth policy and youth work in the setting of youth centres is still tailored to the needs and interests of young people.

The everyday lives of young people are fast changing. At the same time the youth centres in Luxembourg have existed for over two decades, and there is a possibility, that the needs of young people are developing faster than, and not necessary in accordance with the concept, architecture and equipment of the youth centres.

Therefore, it is essential to exchange international concepts with each other and analyse on a regular basis if this is the case, and if so, further develop and adapt the concept of the youth centres.

The workshop will be characterised by an international exchange. Concepts of open youth work in Austria will be presented with a focus on participative, lifeworld-oriented youth work. Presentations will be given on concepts of digital open youth work and ideas of an "all-inclusive youth work": indoors, outdoors, digital.

Through a participative approach we would like to gather policy makers, youth workers, and researchers to discuss what the youth centres of the future could look like, what could be the role of the youth workers, how we can reach out to young people, what the impact of digitalisation could be, and if the findings and needs are different for small, medium and large municipalities.

The objectives of this 2-day seminar are:

to present the challenges to adapt the youth centres to the fast changing needs and interest of young people in the view of youth workers, researchers and policy makers
to make an inventory of different models of youth centres
to elaborate possible alternative concepts and approaches for locally embedded youth centres
to present modern participatory youth concepts
to foster an interactive exchange in small groups
to facilitate a lively exchange between the actors
to get to know the Luxembourgish sector by visiting to youth facilities in Luxembourg

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Handy-kids

Smartphone, Internet und Soziale Netzwerke in Kinderhand

20.10.2021

Das Seminar „Handy-kids – Smartphone, Internet und Soziale Netzwerke in Kinderhand“ mit dem Referenten Helmar Oberlechner findet am 20. Oktober 2021, 14.30 – 18.00 Uhr statt. Auch dieses Seminar ist u.a. für Jugendpädagogen/-innen sehr empfehlenswert.

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Lehrgang Sexualberatung

Sexualität als Thema in Beratungssettings Lehrgang

21.10.2021 - 17.12.2022

Sexualität ist eine zentrale Lebensenergie, die uns auf vielfältige Art und Weise von Anfang an begleitet. Sie beeinflusst wichtige Bereiche der menschlichen Entwicklung, wie die Identitätsfindung, Beziehungsgestaltung, die Lust und die Fortpflanzung.

Manchmal erleben Menschen im Laufe des Lebens Phasen, in denen sie das eigene Körperempfinden und die eigene Sexualität als unbefriedigend erleben. Medien oder Ratgeber können in diesen Phasen hilfreich sein, zumeist lösen diese Verallgemeinerungen aber Befürchtungen, Verunsicherungen und Ängste aus, u.a. bei Themen wie die sexuellen und geschlechtlichen Identitäten, Formen der Beziehungsgestaltung, sexuelle Funktionsstörungen oder Sexualpräferenzen.

Die Sexualberatung hilft Menschen dabei, einen positiven Zugang zur eigenen Sexualität zu finden, sie befriedigend und angemessen zu leben. Die Sexualberatung bietet Hilfestellung an, findet Lösungen gemeinsam mit den Betroffenen oder unterstützt Menschen in schwierigen Lebensphasen.

Inhalte:
• Fähigkeit, über Sexualität und sexuelle Themen zielgruppen- und kontextangemessen sprechen zu können;
• Kenntnisse über die menschliche Anatomie und Physiologie des Urogenitalsystems;
• Kenntnisse über geschlechtliche, sexuelle und amouröse Vielfalt;
• Wissen über sexuelle Entwicklungen und Störungsbilder;
• Kennenlernen von Kommunikationsdynamiken in Einzelsettings und bei Paaren;
• Kennenlernen von systemischen und verhaltenstherapeutischen Interventionsformen, Fragetechniken und Lösungsansätzen.

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Erlebnispädagogik

Grundlehrgang

28.10.2021 - 27.11.2022

Erlebnispädagogik nutzt Erfahrungen in der Natur (Wald, Gebirge, See), um die Persönlichkeit und soziale Kompetenzen zu entwickeln. Natur ist Erlebnis- und Erholungsraum, in dem durch Impulse und Anleitung vertiefende Erfahrungen möglich werden.
Im Mittelpunkt des Lernprozesses steht die Auseinandersetzung mit einer Aufgabe und die mit ihr verbundenen Erfahrungen und Erkenntnisse. Wissen, Fertigkeiten und Werte werden über direkte Erlebnisse erarbeitet und vermittelt, Fähigkeiten erweitert. Dabei wird der Mensch ganzheitlich angesprochen, d.h. alle Dimensionen von Körper über Geist und Seele.
Erlebnispädagogik stellt sich überwiegend als gruppenpädagogisches Angebot dar und hat vor allem die Förderung von sozialen Kompetenzen und Kooperationsfähigkeit zum Ziel. Dies wird durch das Arrangement von Lernsituationen deutlich, die zeigen, dass Zusammenarbeit notwendig ist. Professionell eingesetzte Reflexionen verstärken die Lernmöglichkeiten.

Ziele:
• Erwerben von Grundfertigkeiten und Grundfähigkeiten für die erlebnispädagogische Arbeit
• Ausbau der eigenen Kompetenzen zur Leitung von erlebnisorientierten Projekten
• Befähigung zur Entwicklung und Durchführung von erlebnisorientierten Projekten in der Natur im (sozial)pädagogischen Kontext

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Corona und die Folgen für die Offene Jugendarbeit

Weiter so oder Neustart ins Ungewisse? Online Seminar

18.11.2021

In dem Forschungsprojekt „Neustart der OKJA in NRW“ geht es um die Entwicklung der Offenen Jugendarbeit in Nordrhein-Westfalen in der Corona-Zeit und die konzeptionellen Veränderungen des Feldes. Dafür wurden im Jahr 2020/21 Mitarbeiter/innen von 35 Jugendeinrichtungen interviewt. Fragestellungen waren u. a., wie sich Formate, Inhalte, Konzepte und Methoden veränderten, wie es um die Niedrigschwelligkeit, Freiwilligkeit und die Beteiligung der Jugendlichen steht, ob die Corona Krise dazu führte, dass die Frage des Bedarfs von Jugendlichen anders diskutiert wird, welche digitalen Medien und Kommunikationsformen sich entwickelten und wie sich die Strukturmerkmale der Offenen Jugendarbeit veränderten. Eine landesweite Erhebung mit einem Online Fragebogen läuft aktuell.

Als große Herausforderung stellt sich nun die Revitalisierung öffentlicher Räume mit Kindern und Jugendlichen. Jugendliche waren und sind wieder mehr auf den Nahraum angewiesen bei gleichzeitiger Ausdehnung ihrer digitalen Kommunikation und der Nutzung virtueller Räume in der Pandemie.

In der Online Werkstatt werden in einer Projektpräsentation die bis dahin erarbeiteten Forschungsergebnisse vorgestellt. Dabei geht es auch immer wieder um die Kombination von Offener Arbeit in Einrichtungen, digitaler Jugendarbeit in virtuellen Räumen sowie der Präsenz im Sozialraum. Anschließend werden in Kleingruppen Folgerungen für die fachliche Weiterentwicklung der Einrichtungen der Teilnehmenden gezogen.

Es wird das Videokonferenzprogramm zoom verwendet.

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Coaching als Führungsaufgabe

Grundlehrgang für die Jugend-, Sozial- und Kulturarbeit

23.11.2021 - 15.06.2022

Personal- und Organisationsmanagement stellen immer höhere Anforderungen an Führungskräfte in der Jugend-, Sozial- und Kulturarbeit. Stetiger Wandel erfordert eine hohe professionelle Kompetenz und Flexibilität im Führungshandeln, in der Kommunikation, im strategischen Vorgehen, vor allem aber in der Haltung und im Umgang mit Menschen. Führungskräfte sind daher gefordert, ihre Rolle fortlaufend zu reflektieren, aktuelle Situationen aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und gemeinsam mit Mitarbeiter/innen neue Lösungen zu finden.
Systemisches Coaching bietet einen praktischen Ansatz, nicht nur auf Einzelne zu schauen, sondern den Blick auf das ganze soziale System zu richten.
Der Grundlehrgang Coaching bietet in modularen Einheiten Grundlagen der Theorie und vor allem Praxis eines kultursensiblen Führungsverständnisses. Die Teilnehmenden lernen lösungsfokussierte Gespräche zu führen, komplexe Teamsituationen zu moderieren, Konflikte und Beschwerden professionell zu managen und Veränderungsprozesse zu gestalten.

Die wesentlichen Fäden der Weiterbildung sind:
• Systemisches Verständnis von Coaching;
• Lösungs- und kompetenzfokussierende Haltungen;
• Systemische Tools zur wirksamen Kommunikationsgestaltung und Moderation in unterschiedlichen Aufgabenfeldern;
• Reflexion der relevanten Kontexte;
• Interkulturelle Perspektiven;
• Entwicklung der eigenen Person und Rollenflexibilität für Führung und Coaching.

In vier Seminaren werden die theoretischen Grundlagen erarbeitet, Methoden und Instrumente des Coachings für Führungskräfte und Leitungsteams praxisnah vermittelt und trainiert. In den zwischen den Seminaren stattfindenden Gruppen-Lehr-Coachings werden eigene Praxisfälle vorgestellt und eingehend bearbeitet. In den Peer-Gruppen werden selbstorganisiert mit anderen Teilnehmenden eigene Fälle, Theorie- und Praxisfragen und ausgewählte Literatur diskutiert.

Der Grundlehrgang entspricht den Richtlinien der systemischen Gesellschaft und ist für die Gesamtausbildung zum Systemischen Coach anrechenbar.

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bOJA Fachtagung

Alles andere als lost! - Gemeinsam aus der Krise lernen

21.11.2021 - 23.11.2021

Die dreitägige Veranstaltung findet heuer in Oberösterreich statt und widmet sich dem Thema: „Alles andere als lost! - Gemeinsam aus der Krise lernen"
Welche Angebote und Praxen, die in den Lockdowns (weiter-) entwickelt wurden, wollen wir beibehalten? Welche Lernerfahrungen sind uns wichtig und wollen wir mit anderen teilen? Was bedeuten die Veränderungen für das Selbstverständnis der Offenen Jugendarbeit? Wie hat sich Offene Jugendarbeit in Europa verändert? Diesen und weiteren Fragen wird sich die bOJA-Fachtagung widmen. Mehr Info:

Für internationale Teilnehmer*innen gibt es auch heuer eine limitierte Anzahl an Plätzen. Anmeldungen erfolgen über das Portal „Salto-Youth“. Die Kosten können rückerstattet werden.

Swipen – Zocken – Liken

Neue Lebensrealitäten junger Menschen

27.01.2022

WIENXTRA-Institut für Freizeitpädagogik - Die Diagnose zur „Onlinesucht“ bezieht sich auf Computerspiele. Ist das wirklich das ganze Spektrum, das die Beratung und die Prävention beschäftigt?
Während der jugendliche Umgang mit digitalen Medien in vielen Familien Quelle erzieherischer Sorge und Unsicherheit ist, sind sie für die Jugendlichen natürlicher Teil ihres Alltags. Auch Jugendliche sehen nicht nur die positiven Aspekte der Medien, verteidigen diese gegenüber Erwachsenen aber oft scheinbar unreflektiert. Wie können Erwachsene, die mit Jugendlichen arbeiten oder leben, diese Diskrepanz auflösen und authentisch mit Jugendlichen in Austausch treten, um auch ihnen einen sinnvollen Umgang mit den Medien näherzubringen? Wann ist exzessive Nutzung problematisch und was kann die Prävention leisten, damit keine Abhängigkeit entsteht? Mehr Info:

www.beratungsstelleextremismus.at

Fortbildungen können auch aus Südtirol angefragt werden


Die Beratungsstelle Extremismus ist eine österreichweite Anlaufstelle für Fragen zum Thema Extremismus. Sie ist angesiedelt bei unserem österreichischen Netzwerkpartner bOJA, dem bundesweiten Netzwerk Offene Jugendarbeit.

Die Beratungsstelle Extremismus bietet auf Anfrage Online-Fortbildungsformate wie Vorträge, Workshops oder Trainings für soziale Einrichtungen, Schulen, arbeitsmarktpolitische Einrichtungen, Bildungseinrichtungen u. v. m. zum Thema Extremismus an. Workshops speziell für Jugendarbeiter*innen und Jugendliche können nun auch aus Südtirol angefragt werden.

Weitere Informationen: www.beratungsstelleextremismus.at

Kontakt: nadja.rizkalla_at_boja.at

Europaweit

Fortbildungen und Kurse


Europa bietet einiges an Weiterbildungsmöglichkeiten in den Bereichen Jugend und informelle Bildung. Kursangebote findet ihr hier: European Training Calendar Wir empfehlen nur Kurse die von Nationalagenturen angeboten werden.