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Story  »  Do, 01/06/2023

EU-Projekt „Mobile Jugendarbeit/Jugendstreetwork“

Ein Kooperationsprojekt der Dachverbände der Offenen Jugendarbeit in Österreich, Deutschland, Südtirol und der Schweiz – wir suchen Expert*Innen aus dem Feld


Offene Jugendarbeit schafft Begegnungsorte und Möglichkeiten zur Teilhabe sowie Angebote frei von Konsumzwängen und kommerziellen Zielen. Sie begleitet und fördert Jugendliche auf ihrem Weg in die erwachsene Selbstständigkeit und Mündigkeit. Der niederschwellige und freiwillige Zugang zu Angeboten der Offenen Jugendarbeit begünstigt den Erwerb von Bildungsinhalten, die für alltägliche Handlungs- und Sozialkompetenzen bedeutsam sind. 

So leistet Offene Jugendarbeit für alle jungen Menschen, jedoch insbesondere für bildungs- und sozioökonomisch benachteiligte Jugendliche, einen wesentlichen Beitrag zur gesellschaftlichen Integration und Teilhabe.  

Neben der standortbezogenen Offenen Jugendarbeit in Jugendzentren und Jugendhäusern kommt der herausreichenden und Mobilen Jugendarbeit/Jugendstreetwork im öffentlichen und halböffentlichen Raum – in Parks, Bahnhöfen, Einkaufszentren und auf Plätzen – eine große Bedeutung zu. Auch der digitale Raum wird zusehends wichtiger für die Offene Jugendarbeit. Spätestens seit der Corona Pandemie hat er stark an Bedeutung gewonnen.  

Die Dachverbände der Offenen Jugendarbeit in Österreich, Deutschland, Südtirol und der Schweiz haben sich in einer Kooperation zusammengeschlossen, um das zu beschreiben, was außerhalb der Jugendzentren und Jugendhäuser an Offener Jugendarbeit geleistet wird. Formen von Mobiler Jugendarbeit/Jugendstreetwork sowie aufsuchender Jugendarbeit/Jugendarbeit im Sozialraum und Online-Streetwork sollen beschrieben, positive wie negative Entwicklungen der letzten Jahre diskutiert, sowie Potentiale und Weiterentwicklung aufgezeigt werden. Mit einem Mix aus sozialwissenschaftlichen Methoden werden unterschiedliche Praxen multiperspektivisch analysiert und beschrieben. Daraus werden verbindliche Standards zu Qualität und Qualifizierung definiert.  

Nicht zuletzt wird damit die bewährte länderübergreifende Zusammenarbeit der deutschsprachigen Offenen Jugendarbeit gestärkt und intensiviert.  

In dem Erasmus+ finanzierten Projekt kooperieren die folgenden Projektpartner*innen bis Dezember 2024: 

Expert*Innen aus dem Feld der Mobilen Jugendarbeit gesucht 

Für die Erarbeitung der Kriterien suchen wir noch Expert*Innen aus dem Feld der Mobilen Jugendarbeit / Jugendstreetwork / Jugendarbeit im öffentlichen Raum / Online-Streetwork (sowohl aus der Praxis als auch aus der Theorie), die Interesse und Lust haben, ihr Fachwissen und ihre Praxiserfahrungen ins Projekt einfließen zu lassen. Selbstverständlich wird der Aufwand auf Honorarbasis vergütet. 

Interesse an Inhalt, Umfang, Ressourcen? Weitere Fragen? Meldet euch gerne direkt bei Vivian Rustige (vivian.rustige_at_netz.bz.it; +39 351 047 1886). Ich freue mich auf Austausch mit euch.  


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